Viele Lichtpunkte


War mit nem Kumpel unterwegs im südlcihen deutschland (nähe Stuttgart) um die Perseiden zu fotografieren. als ich meine jacke holen wollte sind mir ganz komische punkte am himmel aufgefallen und ich hab meinem kollegen bescheid gesagt. als wir feststellten das sie sich bewegen hab ich sie aufgenommen. jetzt würde mich interessieren was das war/ist. bilder lad ich auch hoch. hab die objekte 8 sekunden belichtet und antworten hätte ich auch echt gerne dazu. danke mal. P.s.: hab die bilder in lightroom klarer gemacht und mit meinem wasserzeichen versehen

Zuschrift von Timo



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14 Kommentare

  1. Hallo zusammen, ist ja interessant hier! Heute um ca 22.45 Uhr waren am Himmel über Bonn drei weisse Leuchtpunkte (etwas heiler wie der Abendstern) in fast senkrechter Formation von Westen nach Osten total lautlos unterwegs. Mit den Fernglas konnten wir keine Umrisse ausmachen, jedoch kam ca. 6.min später noch ein einzelnes Objekt vorbei und wir hatten ein Fernglas parat. Hier war ein Trichterförmig Licht, welches sich wie ein Suchscheinwerfer seitlich von der Lichtquelle aus, langsam hin und her schenkend bewegte zu erkennen. Der Lichtkegel war seltsam, den dieser Kegel/Trichter war nach vorne hin wie abgeschnitten und nicht diffus auslaufend!? Das letzte mal das ich so was ähnliches gesehen habe war 1984. GrüßeKommentar melden

  2. Hi Tobias, meinst du die Starlink Satelliten welche im Mai d. J. gestartet sind, diese haben sich längst über den Himmel verteilt und sind daher nicht mehr so nah beieinander zu sehen…

    hier mal ein Artikel dazu aus Mai 2019:

    https://www.golem.de/news/starlink-satelliten-am-nachthimmel-1905-141547.html

    Zitat aus dem Artikel:

    „Inzwischen haben sich die Satelliten viel weiter über den Himmel verteilt und sind mit bloßem Auge fast nicht mehr zu sehen.“

    Also schon Ende Mai waren sie nicht mehr  nah aneinander gereiht…

    Der letzte Start der Falcon 9 war am 6. Aug. 2019 (es ist daher eher unwahrscheinlich, dass 8 Tage später also heute die Satelliten noch so nah beieinander sind, insofern dort überhaupt welche ins All befördert wurden, als Vergleichsbeispiel haben wir den Start mit 60 Satelliten aus Mai 2019, hier waren innerhalb von 2 – 3 Tagen die Satelliten kaum noch sichtbar bzw. nicht mehr dicht aneinander gereiht, siehe Artikel oben)

    Der nächste Start der Falcon 9 (von SpaceX) ist für Oktober geplant, dies is hier nachzulesen, wie auch der letzte Start, welchen ich gerade richtigerweise dem 6. Aug. zugeordnet habe:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Falcon-9-_und_Falcon-Heavy-Raketenstarts

    Desweiteren gibt es nirgens etwas nachzulesen über Starlink Satelliten Starts von SpaceX außer eben den 60 Satelliten aus Mai 2019…

    Ich will deine Vermutung garnicht groß kritisieren, da der Starlink Satelliten Vergleich naheliegend ist, da es kaum einen anderen bildhaft belegbaren Nachweis gibt, für eine ähnliche Situation am Himmel…
    Die Starlink Satelliten sind aber quasi zu 100% auszuschließen…

    Jetzt wäre noch zu klären, worum es sich handelt, als Vergleich sind Satelliten naheliegend, aber es gibt keine Nachweise über Start’s mit so einer großen Menge an Satelliten, eher handelt es sich um eine Wiederholung des samstägl. Phänomen aus dem Sommer des letzten Jahres…

    Ein großes Dankeschön aber auch an Timo, für die sehr gut dokumentierte Sichtung mit Angaben über Belichtungszeit usw.

    Viele Grüße von mir
    HobbykosmonautKommentar melden

  3. Hallo Hobbykosmonaut,
    vielen Dank für deine Aussagen zu den Starlink-Satelliten. Meine Vermutung, dass es Satelliten sind ergab sich zum einen aus der Zeit von etwa 2-3min, die sie für den Transit über den Himmel brauchten. Außerdem gibt es eine Beobachtung über Hannover, die etwa 1,5h später stattgefunden hat. Dies entspricht der Umlaufzeit um die Erde, die Satelliten (und auch die ISS) in einer Höhe von 400-500km haben. HeavensAbove hat zum besagten Zeitpunkt auch entsprechend viele Satelliten mit der Kennung „Unknown“ angezeigt. Eine andere Anhäufung von Satelliten außer den Starlinks ist mir nicht bekannt, so dass ich eben diese Vermutung aufgestellt habe.Kommentar melden

  4. Hallo Hobbykosmonaut,
    vielen Dank für deine Aussagen zu den Starlink-Satelliten. Meine Vermutung, dass es Satelliten sind ergab sich zum einen aus der Zeit von etwa 2-3min, die sie für den Transit über den Himmel brauchten. Außerdem gibt es eine Beobachtung über Hannover, die etwa 1,5h später im Vergleich zu meiner Beoabchtung in Berlin stattgefunden hat. Dies entspricht der Umlaufzeit um die Erde, die Satelliten (und auch die ISS) in einer Höhe von 400-500km haben. HeavensAbove hat zum besagten Zeitpunkt auch entsprechend viele Satelliten mit der Kennung „Unknown“ angezeigt. Eine andere Anhäufung von Satelliten außer den Starlinks ist mir nicht bekannt, so dass ich eben diese Vermutung aufgestellt habe.Kommentar melden

  5. Hallo nochmal Tobias
    wie gesagt, die Schlussfolgerung Starlink Satelliten ist ja durchaus nachvollziehbar, deshalb wies ich ja nochmal darauf hin, falls es dich interessiert, habe ich hier noch ein paar Berichte aus der Ufowatch Datenbank:

    https://www.ufowatch.de/viele-fliegende-lichtpunkte-am-himmel/

    …und diesen noch (weil ich anhand des Fotos hier schon ein paar mal Vergleiche zu anderen Sachen aufgestellt habe, den benutze ich gern, weil das Foto find ich ebenfalls beeindruckend)

    https://www.ufowatch.de/sichtung-ueber-overath/

    Wenn man etwas im Internet recherchiert, findet man viele Berichte über dieses Phänomen, sind aber ausschließlich Sichtungsberichte von verwunderten Sichtern, eine verifizierbare Auskunft einer höheren Stelle (wie z. B. Regierung oder Forschungsinstitut oder ähnlichem) gibt es leider noch nicht…

    Mein Fazit bis jetzt: „täglich grüßt das Murmeltier“ (also letzten Sommer samstäglich grüßt das Murmeltier, diesen Sommer verdichten sich die Hinweise wieder auf’s Wochenende also Samstag, aber da möchte ich erst Ende Oktober ein abschließendes Urteil aufstellen,  zwecks Auswertung und so weiter)

    Dein Interesse freut mich auf jeden Fall erstmal 🙂

    Viele Grüße von mir
    HobbykosmonautKommentar melden

  6. Hallo Jana, gute Idee, mit soetwas habe ich mich noch garnicht beschäftigt, allerdings würde die Menge an Satelliten dagegen sprechen, weil laut Wikipedia ein Sendebereich von Verbindungen über ein paar 1000 km möglich wären.

    siehe:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amateurfunksatellit

    Nehmen wir mal die gesamten Möglichkeiten der hier genannten Einsatzmöglichkeiten zusammen (Funkübertragung auf den Amateurfunkbändern sowie Kameraverwendung und der Experimentierbereich) hätten wir 3 Einsatzmöglichkeiten, für die rein ökonomisch betrachtet wahrscheinlich noch nicht mal 3 Satelliten benötigt werden…(also Kamera + Funkabdeckung kann man heutzutage sicherlich in einen Satelliten packen)…

    20 – 30 oder sogar noch mehr Kameras so dicht beieinander wäre ökonomisch betrachtet auch Resourcenverschwendung, auch eine Versuchsreihe im experimentellen Bereich und die daraus entstehende riesige Datenmenge wäre kaum für ein einzelnes Unternehmen  auszuwerten, hier fehlen aktive Zusammenschlüsse von diversen möglichen Institutionen, weshalb ich dies auch ausschließen würde (als Vergleich würde ich hier S.E.T.I. nennen um einen vergleichbaren Zusammenschluss von Institutionen zur Datenauswertung zu nehmen, das Sammeln der Datenmenge sollte man hier auch nicht vergessen, hierfür bedarf es auch eines größeren Speicherplatzbedarf…

    Da dieses Phänomen jetzt ja offenbar schon länger als 2 Jahre zu beobachten ist, bleibt der Zweck weiter im Dunkeln, interessant ist aber, das dieses Phänomen  offenbar in Konkurrenz zu den SpaceX-Satelliten stehen muss, insofern es sich um Satelliten handelt, oder vielleicht ja SpaceX selbst dahinter steckt…

    Ich denke auf eine Art von Satelliten können wir uns hier einigen…

    So, ich hoffe damit habe ich die denkbaren Gesichtspunkte zu den Amateursatelliten abgedeckt, vielleicht fällt jemand anderem  ja noch etwas dazu ein 🙂

    Interessant ist aber auch die Möglichkeit auf die ich und andere hier ja schon hingewiesen haben, dass solche Kugeln offenbar  ausgesetzt werden, wenn man sie im Orbit ausetzt und wieder einsammelt könnte dies, auf das dichte beieinander sein durchaus hindeuten (also kurz nach dem Aussetzen bzw. kurz vor dem einsamneln)…

    Viele Grüße von mir
    HobbykosmonautKommentar melden

  7. Hallo Hobbykosmonaut,
    Danke für Deine Mühe und Einschätzung. Auf Satelliten kann ich mich einigen aber so Kugeln aussetzen und dann wieder einsammeln naja… Was für ein Zweck würde dahinter stehen? Immerhin hat man sehr viele Satelliten und Sonden für wissenschaftliche Zwecke. Das Projekt Gaia läuft in den nächsten Jahren aus ich bin gespannt was veröffentlicht wird. Dort soll die TU Dresden nicht unwesentlich mit beteiligt sein.
    Also danke nochmal. LG JanaKommentar melden

  8. Hi Jana, klar ist noch ein bischen dünn, aber deswegen führte ich dies ja abschließend nur als Möglichkeit auf, ich habe das ständig angesprochen , wir sollten uns auf das konzentrieren was wir haben, und die Möglichkeit diese Schlussfolgerung zu ziehen, haben wir im Prinzip seit August 2018, bestätigt ( insofern man das so sagen will) wurde das von kat’s Beitrag mit dem Objekt neben der Sonne, welches offenbar „Lichtpunkte“ aussendete, bzw. aussetzte, diesbezüglich haben wir auch die Objekte (?), welche sich (in Formation!) um die Sonne bewegen, aufgezeigt von Staygold2….

    Was wir nicht haben ist ein haltbarer Beweis/Hinweis auf einen möglichen Ansatzpunkt, worum es sich wirklich handelt, seit 2017 ist diese Frage offen, worum es sich handelt, deswegen würde ich diese Möglichkeit nicht ausschließen wollen, da bisher kein Punkt dagegen spricht, aber 2 Punkte (welche ich gerade genannt habe) durchaus dafür sprechen könnten, das bewegt sich noch sehr im theoretischen Bereich, das gebe ich zu, dennoch ist es somit theoretisch ja durchaus möglich, weshalb ich das noch nicht von meiner Liste streichen wollen würde…

    Aber ich will auch keinen Streit anfangen, dennoch das Projekt Gaia forscht mit einem Satelliten und nicht mit einer Gruppe so einer wahrnehmbaren Anzahl von Satellitenähnlichen Objekten…

    siehe:

    https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/weltraumastrometrie-mit-gaia-das-universum-in-sechs-dimensionen

    Zitat aus dem Artikel:

    „Das Weltraumteleskop Gaia soll mindestens sechs Jahre im All arbeiten, wobei der jetzige Zustand des Satelliten auf zusätzliche vier bis fünf Jahre Beobachtungen hoffen lässt. Der Satellit arbeitet vollautomatisch und bewegt sich auf einer speziellen Bahn ca. 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, wo die Beobachtungsbedingungen ideal sind.“

    Projekt Gaia ist somit zu 100% auszuschließen, insofern du dies als Möglichkeit für diese Himmelssituation aufzeigen wolltest…Ich würde diese Aktivität (also Himmelssituation) ähnlichem zurechnen, wie die  SpaceX Satelliten (Starlink), da Vergleichsbilder, ein ähnliches Szenario aufzeigen, aus diesem Grund würde ich ähnlich wie den Starlink Satelliten auf ca. 500 – 1200 km erdnahen Orbit tippen, bei diesem Himmelsphänomen…

    Wie gesagt, wir bewegen uns hier noch so ziemlich im Dunkeln…

    Viele Grüße von mir
    HobbykosmonautKommentar melden

  9. Hallo Hobbykosmonaut,
    Danke für Deine Antwort. Mit mir streiteste nicht es gibt halt verschiedene Meinungen. 🙂 Ich bin kein Fachmann und kann daher nichts zu den Fotos von Kat sagen. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen das man so häufig ufo/uap vor die Linse bekommt und bleibe skeptisch. Das Projekt Gaia hab ich nur erwähnt um zu verdeutlichen dass die „Ausmessung“ des Alls im vollem Gang ist und vor allen sechs dymensionale Bilder schickt das extrem cool ist. Vielleicht hat jemand eine Idee was der Grund für die Zeit gleichen Sichtungen in ganz Deutschland ist. Abwarten und Tee trinken. 😉LG JanaKommentar melden

  10. Hallo. Ich werfe jetzt mal eine sehr ernüchternde Theorie in den Raum, will aber vorher noch einen Punkt ansprechen, der gegen Satelliten spricht. In den genanten Sichtungen inkl. Fotos waren die Leuchterscheinungen blau oder grün. Satelliten reflektieren je nach Position und Uhrzeit das Sonnenlicht. Ein Bekannter von mir hat über Jahre sehr viele Satelliten beobachtet und deren Positionen ausgewertet,aber außer dem weißen reflektierten Licht der Sonne hat er nie eine Farbe z.B. verursacht durch Dispersion, sehen können. Mir fällt auch kein Grund ein, der die leuchtende Farbe von Satelliten verursachen könnte.
    Offensichtlich treten die Erscheinungen häufig im Sommer auf und anscheinend auch gerne am Samstag. Auffällig ist dabei, dass die angegebene Anzahl doch recht stark variert. In einigen Städten ist die Rede von 10-15 Objekten, anderswo 20-30 und wieder anderswo 40-50 usw. Deswegen gehe ich davon aus, dass es sich dabei gar nicht um die gleichen Objekte handelt. Als ich die Objekte am Samstag den 10.August über Berlin gesehen habe, flogen diese von SW nach NO. Ein Blick in den Wetterbericht zeigt, dass wir am besagten Tag auch einen entsprechenden Wind in dieser Richtung hatten. Es scheint seit einiger Zeit auf Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten ein Brauch zu sein, Helium gefüllte LED Luftballons steigen zu lassen und genau die vermute ich als Ursache. Häufig Samstags Abend 1-2h nach Eintritt der Dunkelheit, unterschiedliche Anzahl bei Sichtungen in unterschiedlichen Gegenden und Variationen der Farbe und das alles absolut geräuschlos. Zugegebenermaßen hat mich die Geschwindigkeit ein wenig überrascht, aber beim Aufstieg in entsprechender Höhe in eine Luftströmung denke ich, ist auch dies gut möglich.Kommentar melden

  11. Es ist die Rede von Objekten.
    Weder UFOs noch Satelliten
    Jedoch dem Brautpaar alles alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft.
    Dem Rest wünsche ich eine gelungene Geburtstagsfeier.Kommentar melden

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