Grelles, glitzerndes Objekt über Osnabrück


Am Dienstag den 13.10.2020 in Osnabrück war ich um 21:45 Uhr auf dem Balkon. Als mir nach kurzer Zeit ein sehr helles Objekt am Himmel auffiel. Das Objekt war ca. 2-3 mal größer als ein Stern und auch viel heller. Den Mars schließe ich aus, da er zu dieser Zeit woanders am Himmel steht, außerdem war das Objekt am glitzern , vergleichbar wie einer Wunderkerze, mit längeren und kürzeren Strahlen. Nach etwa 5 Minuten wurde das Licht langsam schwächer, bis es dann ganz verschwunden war.

Zuschrift von M.S.

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5 Kommentare

  1. Hallo,

    könntest Du es vll. versuchen es nochmals etwas genauer beschreiben?
    Ich glaube ich habe gestern etwas am Himmel gesehen, dass Deiner Beschreibung ziemlich ähnelt. Heller als ein Stern, hat sich nicht bewegt und um das Licht herum sah es manchmal aus wie sehr dünne „glimmende“ Fäden (so komisch sich das auch anhört!).

    LGKommentar melden

  2. Hallo M.S. Das menschliche Auge kann die Größe eines Sterns nicht auflösen. Selbst für Teleskope sind Sterne nur eine punktuelle Lichtquelle, weil sie so weit entfernt sind. Es gibt nur wenige Sterne, die so nah sind, dass man anstatt eines Punktes eine Kugel sieht. Und das ist unter anderem unsere Sonne und nur einige relativ nahe Überriesen wie Beteigeuze oder Mira.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Beteigeuze
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mira_(Stern)

    Dass man das Gefühl hat, ein Objekt sei 2-3 mal größer als ein Stern ist ein wackeliger Vergleich, und vermutlich nur auf eine höhere scheinbare Helligkeit zurückzuführen.

    Sind Dir die Strahlen bei der Beobachtung mit bloßem Auge aufgefallen? Oder hast Du dabei durch ein Teleskop, Fenster oder auf ein Kameradisplay geschaut?Kommentar melden

  3. Hallo,
    @ D.H.
    So in etwa sah das Objekt aus, längere und kürzere strahlen.
    Wie du schon sagst, wie dünne „glimmende“ Fäden“ ähnlich wie eine Wunderkerze.

    @ Karl
    Ich versuche auch als erstes, immer irgendeine irdische Erklärung zu finden und zweifle oft etwas an, obwohl ich mir sicher bin, das wir nicht alleine sind.
    Und ohne Bezugspunkt kann man auch nicht die wahre Größe feststellen, deswegen sagte ich ja auch “ etwa zwei bis dreimal so groß wie ein Stern“, – optisch.
    Die Strahlen waren dementsprechend natürlich viel größer als ein Stern.
    Beteigeuze Verliert stark an Leuchtkraft und Mira der Stern ist ja nun wirklich nicht ohne weiteres zu erkennen.
    Da „neben“ dem Objekt Sterne zu erkennen waren, das Objekt langsam erloschen ist und in diesem Bereich keine Wolken waren, schließe ich einen Stern definitiv aus.
    Die Strahlen sind mir mit bloßem Auge aufgefallen.
    Ich hab das mal aufgemalt, aber nachträglich kann man glaub ich hier keine Datei hochladen, ich wüsste nicht wie.

    Schöne Grüße M.S.Kommentar melden

  4. @MS: Ich habe mit den Beispielen von Beteigeuze und Mira (die einzigen Sterne neben unserer Sonne, bei denen man mit unseren stärksten Teleskopen eine „Oberfläche“ und damit überhaupt eine optische Größe ausmachen kann) nur verdeutlichen wollen, dass Sterne optisch gesprochen keine Größe haben, mit der man die Größe von anderen Dingen vergleichen kann, da sie für das bloße Auge nur Punkte sind, die lediglich unterschiedlich hell sind.Kommentar melden

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