Was sagt der Maya-Kalender eigentlich aus?


Ein Professor für Anthropologie sagte im Gespräch mit KMVT-TV, dass der Maya-Kalender oft missverstanden wird. Die Maya hätten damals nicht das Ende der Welt, sondern lediglich das Ende eines Zyklus des Maya-Kalenders prophezeit. Dies bedeute nichts weiter, als den Übergang in einen neuen Zyklus des Kalenders.

(KMVT-TV) Es gibt viele Diskussionen über den Maya-Kalender. Die einen sagen, uns steht das Ende der Welt bevor. Die anderen glauben, alles nur Verschwörungstheorien. Der Maya-Kalender wurde von allen erdenklichen Experten untersucht mit unterschiedlichsten Ergebnissen. Nur in einer Sache scheinen sich alle einig zu sein: Er ist sehr komplex und erstaunlich genau.

Doch behauptet Jim Woods, Professor für Anthropologie an der Hochschule Southern Idaho, dass der Maya-Kalender oft missverstanden wird. „Eigentlich handelt es sich dabei um mehrere verschiedene Kalender, die miteinander verbunden sind. Und in dieser Verbindung laufen die Tage in der Summe am 21. Dezember 2012 aus.“

„Viele gehen davon aus, dass der Kalender dort stoppt und die Maya somit das Ende der Welt an diesem Termin prophezeit haben. Doch gehen die Maya tatsächlich davon aus, dass die die Welt am Ende des dritten Zyklus des Kalenders steht, womit lediglich der vierte Zyklus eingeleitet wird“, sagt Woods. „Die Maya reihen die Zyklen aneinander, und diese wiederholen sich immer wieder. Und 2012 endet wieder einer dieser Zyklen“.

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.